Richtfest für ein Haus mit Weitblick
Pressemitteilung vom 09.10.2009
Erfolgreicher Projektabschluss an der Münsterlandschule
„Wohin mit den Gartengeräten?“ Mit dieser Frage begann an der Münsterlandschule LWL Förderschule Hören und Kommunikation im vergangenen Jahr ein großes Projekt. Nachdem der Schulgarten fertig gestellt war, wurde ein Gartenhaus gebraucht.
Aus der Idee wurde ein Projekt für die Berufsorientierung an der Förderschule: Die Schüler bauten ein Fachwerkhaus, vom Fundament bis zum Dachstuhl. Sie bildeten Projektteams, erlernten handwerkliche Fähigkeiten, besuchten Betriebe, bewiesen Durchhaltevermögen und Teamgeist. Zwei Schüler fanden Jahrespraktikumsplätze, andere eine berufliche Perspektive.
Nach über einem Jahr Bauzeit ist das Haus so gut wie fertig, am 9. Oktober feierte die ganze Schule bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest. "Wir hatten eine Idee, wir haben Sponsoren gefunden und unzählige tatkräftige Helfer", so Schulleiterin Rosemarie Flecke. Die Sparda-Bank förderte die Idee mit 6.000 Euro im Rahmen des boje-Wettbewerbs, dieselbe Summe steuerte der Förderverein der Schule bei. Auch die Wettbewerbe der Stiftung Fairmächtnis sowie der Kickwettbewerb der Stadtwerke Münster sorgten für finanzielle Unterstützung. Durch Preisnachlässe und große ehrenamtliche Unterstützung halfen zahlreiche Handwerksunternehmen aus der Region bei der Umsetzung des Projektes.
Beim feierlichen Richtfest waren u.a. dabei Landesrat Hans Meyer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Annette Traud, Referatsleiterin der LWL-Schulen sowie Vertreter und Vertreterinnen der Sponsoren. Das Berufskolleg Borken unterstützte die Feier eindrucksvoll mit 15 Zimmererschülern aus dem 2. Lehrjahr, die in Zimmermannskluft das Richtfest standesgemäß begleiteten.
"Das ist mal sinnvoll eingesetztes Geld", waren sich viele an diesem Vormittag einig. In der Feierstunde hatte Lehrer Stephan Lammen die Bau- und Projektzeit noch einmal filmisch Revue passieren lassen. Beim abendlichen Kehrhaus wurde auf der Baustelle dann sogar ein Fernseher aufgestellt. Denn der WDR hatte den Vormittag und damit den erfolgreichen Projekt-Abschluss für seine Lokalzeit-Nachrichten eingefangen.




