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Die Aufgabe

Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist für Jugendliche ein herausfordernder Prozess. Er wird erschwert durch quantitative und qualitative Probleme, die sich aus dem Schulsystem, der Situation auf dem Ausbildungsmarkt und dem familiären Hintergrund ergeben.

  • Viele Jugendliche haben keinen Schulabschluss, 2006 war es in Deutschland jeder 13. Schulabgänger
  • Bildungschancen sind in Deutschland in hohem Maße von der sozialen Herkunft abhängig, insbesondere die Chancen Jugendlicher mit Migrationsvorgeschichte haben sich verschlechtert.
  • Fast 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine Berufsausbildung, unter den Migranten sind es 33 Prozent.
    (lt. Datenreport 2008, Statist. Bundesamt)

Bildung ist an Bedeutung kaum zu überschätzen. Bis zu 30 Prozent des Wirtschaftswachstums können vom Bildungsstand der Bevölkerung abhängen. In Deutschland wird dieser Erkenntnis noch nicht ausreichend Rechnung getragen. So werden Potenziale verschenkt.

Mit boje will die Stiftung Kunst, Bildung und Erziehung der Sparda-Bank (Münster) Schulen in ihrer Arbeit mit Jugendlichen unterstützen. Um die beruflichen und Bildungschancen Jugendlicher, insbesondere der benachteiligten Schülerinnen und Schüler, zu verbessern, erhalten sie finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung und Durchführung innovativer Konzepte und Ideen.

Die Stiftung Kunst, Bildung und Erziehung der Sparda-Bank (Münster) will so dazu beitragen, dass Jugendliche auf ihrem Weg in das Berufleben Orientierung und Chancen finden. Bei dieser für die gesellschaftliche Zukunftsvorsorge entscheidenden Aufgabe wirkt sie somit an verantwortlicher Stelle in der Region mit.

Weitere Informationen:  Die Initiative | Die Ziele

boje 2011:

Die Jury hat entschieden.